Unser Räuber Kneißl
Er war der bayerische Robin Hood. Mutig und unverdrossen hat er sich gegen Ungerechtigkeiten und Obrigkeiten aufgelehnt und ist so weit über die Region hinaus zur Legende geworden. Im echten Leben hieß der Räuber Mathias Kneißl und wurde am 12. Mai 1875 geboren. Mit einem Fest zu seinem Geburtstag, unserem Kellermuseum, dem Biergarten und natürlich mit dem Bier, das wir dem Räuber gewidmet haben, pflegen wir die Erinnerung an den sympathischen Schurken. Genuss und Tradition stehen bei uns sowieso im Fokus – ganz im Stil vom Räuber Kneißl.
Räuber Kneißl Keller
Ein besonderes Highlight bei uns ist die Räuber Kneißl Ausstellung im Kellergeschoss des Bräustüberls Maisach, das die Geschichte von Mathias Kneißl auf eindrucksvolle Weise erzählt. Im Volksmund ist er auch als der bayerische Robin Hood bekannt. In unserer Dauerausstellung wird der Geist des legendären Volkshelden wieder zum Leben erweckt. Gewehre, Schmuck, Postkarten und Kneißl’s Regenschirm sind nur Beispiele der Exponate, welche ein klares Bild davon vermitteln wie Mathias Kneißl in Bayern sein Unwesen trieb. Eine Guillotine veranschaulicht, wie Mathias Kneißl am 21. Februar 1902 mit nur 27 Jahren in Augsburg hingerichtet wurde.
Der Räuber Kneißl Keller kann jederzeit für Feiern oder Veranstaltungen gemietet werden und bietet Platz für bis zu 100 Gäste. Reservierungsanfragen bitte telefonisch unter 08141-94210.
150 Jahre Räuber Kneißl
Ois Guade Räuber Kneißl! Zu deinem 150. Geburtstag wünschen wir dir alles Gute!
In diesem Jahr feiern wir nicht nur das 5-jährige Jubiläum des Räuber-Kneißl-Radwegs, der 2020 von der WestAllianz ins Leben gerufen wurde und auf vier Etappen die Lebensgeschichte von Mathias Kneißl und seine Streifzüge durch mehrere Gemeinden lebendig macht, sondern auch das 150. Jubiläum vom Räuber Kneißl! Zu Ehren des legendären bayerischen Robin Hood findet vom 6. Bis 8. Juni 2025 das Brauereifest auf dem Gelände der Brauerei Maisach statt. Neben einer Schnitzeljagd entlang des Radwegs für unser Räuber Kneißl Dunkles wird auch eine Lesung für Kinder die Geschichte des bekannten Volkshelden wieder aufleben lassen.
Räuber Kneißl Biergarten
Der Räuber Kneißl Biergarten befindet sich nur wenige Schritte vom Bräustüberl auf dem Brauereigelände entfernt und bietet Platz für 350 Gäste. Ob im Schatten unter den Kastanienbäumen oder unter Sonnenschirmen – die Wahl des perfekten Plätzchens liegt ganz bei euch. Das Angebot umfasst bayerische Spezialitäten und das untergärige Räuber Kneißl Dunkel sowie unsere anderen Maisacher Biere direkt aus der Brauerei. Selbstverständlich könnt ihr auch eure eigene Brotzeit mitbringen und nur unser Bier genießen. Der Biergarten hat bei schönem Wetter montags bis freitags ab 16 Uhr und samstags und sonntags bereits ab 11 Uhr geöffnet.
Unser Räuber Kneißl Dunkles
Unser Räuber Kneißl Dunkles – ein verwegener Genuss aus echtem Schrot und reifem Korn. Vier verschiedene Gerstenmalzsorten verleihen diesem Bier sein würziges Aroma und den vollmundigen Geschmack. Die Stammwürze liegt bei 12,3 % und der Alkoholgehalt bei 5,0 %. Doch nicht nur wir haben zu Ehren des Räubers ein wahres Erbe geschaffen: Auch der Regisseur Marcus H. Rosenmüller verfilmte die Lebensgeschichte des Räuber Kneißl im Jahr 2008, mit Maximilian Brückner in der Hauptrolle.
Die Lebensgeschichte des Mathias Kneißl
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Mathias Kneißl (*12. Mai 1875 in Unterweikertshofen, † 21. Februar 1902 in Augsburg; genannt Kneißl Hias, Räuber Kneißl oder auch Schachenmüller-Hiasl) war ein bayerischer Räuber.
Am 12. Mai 1875 wird Mathias Kneißl im Dachauer Land in ärmliche Verhältnisse hineingeboren. Mit 17 Jahren wird er von seinem Bruder in einen Schusswechsel mit der Polizei hineingezogen und muss für fünf Jahre ins Zuchthaus. Danach will er mit seiner Hilde nach Amerika auswandern. Die Voreingenommenheit der Mitmenschen gegen den „Zuchthäusler“ verhindern, dass er Arbeit findet. Um trotzdem das nötige Geld für die Überfahrt zu bekommen, lässt er sich auf einen Raubüberfall ein. Die Tat fliegt auf und Kneißl muss fliehen. Seine Schläue und Gewitztheit erweisen sich dabei als hilfreich. Sie bringen ihm den Respekt und die Unterstützung der Landbevölkerung ein. Um aus einem Versteck fliehen zu können, schießt Mathias auf die Beine zweier herbeieilender Ordnungshüter. Dabei trifft er sie so unglücklich, dass sie verbluten. Ein Großaufgebot an Gendarmerie sucht mehrere Monate vergebens nach dem Flüchtigen. Im März 1901 erstürmen 150 Mann sein Versteck. Mathias überlebt schwer verletzt, ihm wird nach mehreren Monaten im Krankenhaus der Prozess gemacht. Beharrlich streitet Kneißl jegliche Tötungsabsicht ab, doch der Staatsanwalt fordert die Todesstrafe. Das Todesurteil kommentierte er wohl mit „De Woch fangt scho guat o.“ Am 21. Februar 1902 wird Mathias Kneißl mit einer Guillotine hingerichtet.
Unser Sortiment
Die einen sagen „Craft Bier“ – wir sagen handgemacht. In Bayern, der Wiege der Braukunst, haben handwerklich gebraute Biere wie unsere Maisacher seit je her einen ganz besonderen Stellenwert. Unsere Braumeister setzen auf traditionelle Rezepturen und Verfahren, die über Generationen weitergegeben wurden. Dabei werden ausschließlich beste Zutaten verwendet: aromatischer Hopfen aus der Hallertau und hochwertiges Malz aus der Region.
Was bayerische Biere so besonders macht, ist die Liebe zum Detail und die Hingabe der Brauer. Alle Schritte im Brauprozess werden mit größter Sorgfalt durchgeführt, um ein unvergleichliches Geschmackserlebnis zu garantieren. Jeder Schluck eines solchen Bieres ist eine Hommage an das Können und die Leidenschaft, die in jedem Brauvorgang steckt.
So entsteht auch unser Klassiker, die Maisacher Perle, ein süffiges Exportbier mit feiner Perlung und großer Eleganz. Nicht umsonst hat sich der Wahlspruch „echte Kerle trinken Perle“ etabliert. Unser weiteres Sortiment umfasst ein unfiltriertes, hefetrübes Kellerbier – ein Bier wie früher! Für die Freunde von dunklen Bieren stellen wir unseren vollmundigen „Räuber Kneissl“ her, der aus vier Gerstenmalzsorten gebraut wird. Und wenn es einmal alkoholfrei bleiben soll, ist unser „Freibier“ eine erfrischende Alternative.



