Stammtischratsch

Der Duft der Biere

Wenn unser Braumeister Manuel Catone das Sudhaus betritt, schnuppert er erst einmal genüsslich den Duft ein. Er liebt die Gerüche, die beim Brauen des Bieres entstehen, das süße Malz, den kräftigen Hopfen, die frische Hefe – er ist begeistert von der Geschichte des jahrtausendealten Getränks und von den vielfältigen Verfahren, die es zum perfekten Genuss reifen lassen. „Bier ist einfach ein tolles Getränk“, schwärmt Manuel, der als Braumeister die technischen und rezeptorischen Prozesse in der Brauerei Maisach leitet.

Herr Catone, mochten Sie schon immer Bier?

„(Lacht) – Nein, ganz und gar nicht – mein erstes Bier trank ich tatsächlich erst mit 20 Jahren und ich musste mich daran auch erst gewöhnen. Aber dann begann ich mich während des Chemiestudiums näher damit zu beschäftigen und braute in der Küche das erste Bier… Ehrlich gesagt aber nur, weil die Herstellung von Met, den ich davor braute, zu lange dauerte.“

Und wann kam die Liebe zum Bier?

„Bei meinem ersten Praktikum in einer Brauerei habe ich mich ins Bier verliebt – das war quasi Liebe auf den ersten Duft! Diese wundervollen Aromen, die sich ständig ändern, je nach Brauprozess – das ist sensationell. Und dann natürlich der Geschmack am Ende der Produktion. Aufgrund dieser Liebe wurde das Chemiestudium zur Ausbildung zum Brauer und Mälzer, im Anschluss das Studium der Brau- und Getränketechnologie an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf mit dem Abschluss „Bachelor of Engineering.“ Weitere Stationen erlaubten mir den Schritt zum Braumeister und Destillateur.“

Das heißt Whisky können Sie auch?

„Klar. Das Bier steht aber definitiv an oberster Stelle.“

Und wie sind Sie dann zur Brauerei Maisach gekommen?

„Ich war auf der Suche nach einer Brauerei, die traditionell braut und in der Nähe des Wohnortes meiner Freundin liegt. Das Bier der Brauerei Maisach kannte ich schon lange. Ich liebe dunkle Biere und das Räuber Kneißl Dunkle habe ich schon beim Studium in Freising genossen.“

Manuel Catone (sein Vater ist Italiener), ist in Rottweil geboren. Er ist der Nachfolger von Walter Miesl, der die Brauerei nach über 25 Jahren verlassen hat. In den vergangenen Jahren arbeitete Manuel Catone in verschiedenen traditionellen Privatbrauereien,  darunter auch die Schlossbrauerei Au-Hallertau und der Alpirsbacher Klosterbräu Glauner.Neben dem Brauen spielt Manuel auch gerne E-Bass – in einer Band, wenn er die Zeit findet.

Unser Sortiment

Die einen sagen „Craft Bier“ – wir sagen handgemacht. In Bayern, der Wiege der Braukunst, haben handwerklich gebraute Biere wie unsere Maisacher seit je her einen ganz besonderen Stellenwert. Unsere Braumeister setzen auf traditionelle Rezepturen und Verfahren, die über Generationen weitergegeben wurden. Dabei werden ausschließlich beste Zutaten verwendet: aromatischer Hopfen aus der Hallertau und hochwertiges Malz aus der Region.

Was bayerische Biere so besonders macht, ist die Liebe zum Detail und die Hingabe der Brauer. Alle Schritte im Brauprozess werden mit größter Sorgfalt durchgeführt, um ein unvergleichliches Geschmackserlebnis zu garantieren. Jeder Schluck eines solchen Bieres ist eine Hommage an das Können und die Leidenschaft, die in jedem Brauvorgang steckt.
So entsteht auch unser Klassiker, die Maisacher Perle, ein süffiges Exportbier mit feiner Perlung und großer Eleganz. Nicht umsonst hat sich der Wahlspruch „echte Kerle trinken Perle“ etabliert. Unser weiteres Sortiment umfasst ein unfiltriertes, hefetrübes Kellerbier – ein Bier wie früher! Für die Freunde von dunklen Bieren stellen wir unseren vollmundigen „Räuber Kneissl“ her, der aus vier Gerstenmalzsorten gebraut wird. Und wenn es einmal alkoholfrei bleiben soll, ist unser „Freibier“ eine erfrischende Alternative.